AI + News = newspond.com

22 02 2008

newspond

Die zweite Web-Anwendung der Woche, die sich künstliche Intelligenz auf die Fahnen geschrieben hat: Bei newspond.com geht es darum, dass ein besonderer Algorithmus (Buoyancy Rating) aktuelle Nachrichten nach deren Popularität aggregiert.

Klingt im ersten Moment nicht aufregend, da es in dieser Kategorie schon ein paar Konkurrenten gibt (u.a. digg, Techmeme, Technorati und nicht zuletzt Google News).

Unterscheidungskriterium dieser Seiten ist jeweils die dem Rating zugrundeliegende Intelligenz: Bei digg sind es z.B. die Bewertungen der user, die über die Popularität einer Headline bestimmen, bei Technorati sind es die Trackbacks zwischen verschiedenen blogs.

newspond.com hingegen misst die Popularität einer Story anhand der Bedeutung der Nachrichtenquelle, der Anzahl und Frequenz an Kommentaren, Klicks und Bookmarks von usern. Auf dem Papier klingt das nach einem guten Mix um die Bedeutung von klassischen Content-Produzenten und der darunterliegenden sozialer Kommunikation zu vereinen. Durch den Mangel an direkter Interaktion und Einflussnahme des users auf newspond.com fällt die User-Experience zu digg sicher ab, aber vielleicht spricht es auch einen anderen usertypus an.

Ob man einen weiteren News-Aggregator braucht, muss jeder selbst entscheiden. Ein Blick auf newspond.com schadet aber nicht - für den visuellen Sinneskanal durchaus eine Belohnung.

via Techcrunch.





KI + VC = YouNoodle.com

19 02 2008

YouNoodle.com

YouNoodle.com ist eine neue startup-community, welche Gründern von Web-Unternehmen Erfahrungsaustausch ermöglicht und relevante Informationen bereithält. Zudem können sich die startups mit einem Unternehmensprofil präsentieren und sich so ihren potentiellen VC-Gebern feilbieten.

Highlight an der Plattform soll aber der Startup Predictor werden. Mit Hilfe künstlicher Intelligenz will YouNoodle.com in der Lage sein, den zukünftigen Wert eines neuen startups nach 3 Jahren zu bestimmen. Grundlage der KI sind historische Werte von neugegründeten Web-Unternehmen. Die Datenbasis soll vor allem aus dem universitären Gründerumfeld stammen. Relevante Größen für die Berechnung sind u.a.: Qualifikation der Gründer, Art bzw. Qualität deren sozialen Netzwerks, Teilnahme an Business-Plan-Wettbewerben oder der Fortschritt des Projekts.

Interessanter Ansatz, klingt für mich aber noch sehr nach Teesatzlesen. Ab 3. März geht der Startup Predictor live, leider ist gerade noch nicht viel zu sehen.

via Techcrunch und VentureBeat.